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PSYCHOANALYTISCHE THERAPIE
 

160 - 240 Stunden, in einzelnen Fällen werden bis 300 Stunden von der Kasse übernommen.

Psychoanalytische Therapie ist geeignet und erforderlich, wenn die inneren Konflikte sehr stark (unbewußt) verdrängt sind bzw. aufgrund der Lebensgeschichte werden mußten. Die Psychoanalytische Therapie ermöglicht den allmählichen Zugang zu den traumatischen, nicht mehr bewußten Erlebnissen; sie ermöglicht die Bearbeitung dieser Konflikte und führt damit zu neuen Möglichkeiten der Lebens- und Alltagsplanung ohne die hemmenden und einschränkenden Symptome.

Generell gibt der Patient/ die Patientin das Tempo der Veränderungen vor. Psychoanalytische Therapie bedeutet einerseits einen schonenden Veränderungsprozeß, andererseits schmerzhafte neue Erkenntnisse, die den Patienten/ die Patientin in die Lage versetzen, alte, nicht gewünschte Verhaltensweisen hinter sich zu lassen und Neues auszuprobieren. Hinter der analytischen Schule steht ein Menschenbild, daß den Einzelnen achtet und zum Abbau von Abhängigkeiten beiträgt. Der Therapeut/ die Therapeutin hat die Funktion, den Patienten/ die Patientin auf dem Weg zur Autonomie zu begleiten und nicht etwa zu beeinflussen oder zu manipulieren; wie der Patient/ die Patientin läßt er sich bei Bewahrung erforderlicher Distanz als Mensch auf die (therapeutische) Beziehung ein.

Obwohl innere Veränderungsprozesse und die Bearbeitung der Schwierigkeiten und Krankheitssymptome langwierig sind und Analytische Therapie auch nicht zu einer völlig neuen Person führen kann und soll, besteht das Ziel der Psychoanalyse doch darin, auf die krankhaften Muster und Strukturen verzichten zu können, um ein zufriedeneres Leben aufzubauen.


 
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